
Hile, Region Dhankuta, Himalaya
Ein Schatz aus dem nepalesischen Hochland in vollendeter Form: Der Nepal Guranse Curly Musk entstammt einem der bedeutendsten Gärten Nepals, dem Tea Estate Guranse aus Hile im Distrikt Dhankuta. In Höhenlagen zwischen 1000 und 2200 Metern gedeihen hier außergewöhnliche Superior-Tees, deren Qualität auf jahrzehntelanger Erfahrung, Leidenschaft und handwerklicher Präzision beruht – und das schmeckt man in jeder Tasse. Das besondere Mikroklima des Himalaya, mit seinen kühlen Nächten, klaren Tagen und der reinen Bergluft, verleiht diesem Schwarztee eine bemerkenswerte aromatische Tiefe. Sorgfältig von Hand gearbeitet, zeigt sich das grauschwarze bis braune Blatt kunstvoll gekräuselt und verströmt bereits im trockenen Zustand einen verheißungsvollen Duft. Der Aufguss leuchtet in einem klaren, bernsteinfarbenen Ton und entfaltet ein vollmundiges, ausgeprägt Muskatel-Aroma mit einer feinen Frische. Am Gaumen wirkt der Tee weich, elegant strukturiert und langanhaltend. Der Nepal Guranse Curly Musk stammt aus der Sommerpflückung zwischen Juni und August und ist ein Juwel für Kenner sowie für alle, die das Besondere lieben!
TGFOP
Südindien, Tamil Nadu
Dieser edle Schwarztee stammt aus dem renommierten und traditionsreichen Teegarten Chamraj, gelegen im Süden Indiens in den malerischen Nilgiris – den „Blauen Bergen“. Umgeben von dichtem Wald und sanften Hügeln gedeihen hier Teepflanzen in Höhenlagen von 1900 bis 2200 Metern. Dank dieser besonderen Lage, gespeist von zwei Regenzeiten und einem ganzjährig milden Klima, das den Charakter des Tees entscheidend prägt, findet der Nilgiri TGFOP Chamraj ideale Bedingungen zur Entfaltung eines exquisiten Aromas. Sein angenehm weicher, milder Geschmack wird von einer dezenten Würze begleitet, die ihm Tiefe und Eleganz verleiht. Die Tasse leuchtet orangebraun, das Aroma ist klar und harmonisch. Das Blattbild ist etwas offen, mit einem reizvollen Farbspiel aus Schwarzgrau und Braun sowie wenigen goldenen Tips. Pflückung und Weiterverarbeitung erfolgen ganzjährig von Januar bis Dezember. Der Teegarten Chamraj produziert feinste Tees im klassischen, orthodoxen Stil und garantiert so eine gleichbleibend hohe Qualität. Der Nilgiri TGFOP Chamraj ist ein eleganter Tee aus einem der größten Tea-Estates der Nilgiri-Region – ein Ort, an dem sich Natur, Geschichte und Teekultur auf einzigartige Weise verbinden und an dem Zeit und Sorgfalt noch eine wichtige Rolle spielen.
Traditionelle Assam-Mischung kräftiger Broken- und CTC-Tees
Eine typischer gehaltvoller Tee, wie er in Ostfriesland gerne getrunken wird und dort schon sehr lange zur Friesischen Tee-Tradition gehört. Für diese traditionelle Rezeptur werden ausschließlich erstklassige, hocharomatische Broken- und CTC-Tees verschiedener Assam-Gärten zu einem ausgewogenen, hocharomatischen Blend vereint. Im Geschmack ist diese Ostfriesentee Brokenmischung vollmundig und kräftig. Die dunkle, bronzefarbene Tasse begeistert durch ein Aromenspiel mit malzigen Anklängen. Die kleineren, gebrochenen Blätter (daher die Bezeichnung "Broken") und CTC-Kügelchen entwickeln bereits bei relativ kurzer Ziehzeit ein würziges Aroma. Die wenigen goldenen Tips, die diese hochwertige Brokemmischung durchziehen, sind auf die jungen Blattspitzen zurückzuführen, die durch den noch geringen Chlorophyllanteil nicht so dunkel fermentieren und dadurch eine schöne goldige Färbung entwickeln. Die Ostfriesen sagen über ihren Tee: „Der Tee muss wie Öl, der Kandis wie ein Schleifstein und die Sahne wie ein Wölkchen sein.“ Um dem gerecht zu werden, hat sich in Ostfriesland über die Jahrhunderte eine eigenständige Teezeremonie entwickelt, die einer speziellen Zubereitung bedarf: Bei der klassischen ostfriesischen Zubereitung werden pro Liter Wasser 18 Gramm der Brokenmischung zuerst mit nur ca. ¼ Liter des Wassers in einer vorgewärmten Zubereitungskanne kochend übergossen. Nach einer Ziehzeit von ca. 5 Minuten wird die Kanne mit dem restlichen heißen, nicht mehr kochenden Wasser aufgefüllt. Eventuell lässt man den Tee nach Belieben und persönlichem Geschmack noch ein paar weitere Minuten ziehen, bevor er über ein Teesieb in die vorgewärmte Servierkanne umgefüllt wird. Für das Servieren zuerst Kandisstücke („Kluntje“) in die Tasse legen, dann den heißen Tee einschenken und einen Löffel frische Sahne vorsichtig auf den Tee gleiten lassen. Jetzt nicht umrühren(!), sondern sich durch die Sahnewolke zum süßen Kandis „durchtrinken“. Die Ostfriesentee Brokenmischung kann selbstverständlich auch konventionell zubereitet werden. Auch als Gundlage für einen Punsch oder für den klassischen „Tee mit Rum“ eignet sich diese Mischung dank ihrer Aromatik hervorragend.
Traditionelle Assam-Brokenmischung mit echten Vanillestückchen
Eine traditionsreiche Tee-Rezeptur aus Ostfriesland, die schon immer etwas ganz Besonderes unter den ostfriesischen Tee-Spezialitäten war. Für diese harmonische Komposition wird ein Blend gröberer Brokentees verschiedener Assam-Gärten mit echten Vanillestückchen verfeinert. Das gleichmäßig schwarze, leicht gedrehte Blatt ergibt eine gehaltvolle Tasse in einem dunklen Mahagoni. Der Name „Ostfriesischer Sonntagstee“ bezieht sich auf die traditionelle ostfriesische Teekultur. Der Ostfriesische Sonntagstee hebt sich dabei von der alltäglichen Ostfriesentee-Mischung ab: während man in früheren Zeiten die „normale“ Ostfriesenmischung an Werktagen trank, galt der mit Vanille verfeinerte Ostfriesische Sonntagstee als eine besondere – und auch teure – Mischung, die nur an Sonn- und Feiertagen genossen wurde. Im Charakter ist der Ostfriesische Sonntagstee lebendig und vollmundig. Durch die Zugabe von Vanille entfaltet diese Teemischung eine süßliche, weiche Nuance, die den kräftigen Assam-Blend sanft abrundet. Die für einen Assam-Brokentee typische, malzige Note wird durch die Vanille perfekt ergänzt und verleiht diesem Ostfriesischen Sonntagstee ein intensives Aroma und einen himmlischen, verführerischen Duft. Ein wahrer Festtagstee – eigentlich zu Schade, um ihn nur sonntags zu trinken! Unsere Empfehlung: Der Ostfriesische Sonntagstee schmeckt leicht gesüßt besonders fein. Zutaten: Assam-Brokenmischung, Vanillestücke 10%.Ohne zugesetztes Aroma
TGFOP1 Second Flush
Nordostindien
Auf den Hochebenen des Himalaya in ca. 1400 bis 2000 Metern Höhe, fast in unmittelbarer Nachbarschaft zum Teeanbaugebiet Darjeeling, umrahmt von Nepal, Tibet und Bhutan, liegt die indische Provinz Sikkim mit der nördlichsten Teeplantage Indiens, dem Garten Temi. Von hier kommt ein Schwarzer Tee mit einem hocharomatischen, milden Geschmack aus der Second Flush Periode. Der Sikkim Temi entfaltet eine schöne, bernsteinfarbene Tasse mit blumig-würziger Note und einer dezenten, haselnussartigen Süße. Das hervorragend gearbeitete Blatt besticht durch ein buntes Blattbild mit vielen hellen Tips. In Sikkim können nur geringe Mengen Tee produziert werden; diese aber in hochwertigster Qualität und Güte, weshalb dieser Tee zurecht als Rarität gehandelt wird.