
Basische Rezeptur mit duftiger Zitrusnote
Diese ausgewogene, harmonisch abgestimmte Kräutermischung vereint altbewährte Kräuter und Saaten, die seit jeher wegen ihrer wertvollen Inhaltsstoffe und feinen Aromen geschätzt werden – deshalb darf unsere Kräuterteemischung »Sanfte Balance« in keinem Haushalt fehlen. Der wunderbar mild-sanfte Charakter unserer basischen Rezeptur kommt ganz ohne säurehaltige Zutaten aus. Feinwürzige Noten von Fenchel, Anis und Kümmel verbinden sich mit der blumigen Milde der Kamille zu einem ausgewogenen Geschmackserlebnis. Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Lemongras und etwas Pfefferminze verleihen unserer Kräutermischung »Sanfte Balance« eine duftig-frische Zitrusnote, während ein Hauch Süßholzwurzel den Aufguss sanft abrundet. Unser Kräutertee »Sanfte Balance« ist ein harmonischer Begleiter für alle, die einen milden, unaufdringlichen Kräutertee mit aromatisch-ausgewogener Balance suchen. Zutaten: Fenchelsaat 32%, Anissamen 10%, Kamillenblüten 10%, Zitronenmelisse, Zitronenverbene, Lemongras, Kümmelkörner 8%, Pfefferminze 5%, Süßholzwurzel*, Kornblumenblüten.* Enthält Süßholz – bei hohem Blutdruck sollte ein übermäßiger Verzehr dieses Erzeugnisses vermieden werden. Ohne zugesetztes Aroma
Handroanthus impetiginosus,
Südamerika, Rinde geschnitten
Lapacho-Tee besteht aus hell- bis dunkelrotbraunen, unterschiedlich großen Teilen der inneren Rinde des Lapachobaumes, die ein bis zwei Mal im Jahr geschält und abgeraspelt wird. Der Natur wird nichts Schlechtes dabei angetan, da der Baum durch eine schonende Behandlung nicht beschädigt wird. Der Lapachobaum, in der Sprache der Inkas „Baum des Lebens“ genannt, ist in Südamerika heimisch und erreicht in den höheren Regionen der Anden ein stattliches Alter von über 700 Jahren. Der aus der Rinde gewonnene Aufguss hat ein ganz leichtes Aroma nach Vanille und enthält kein Koffein. Zubereitungsempfehlung: 10g Lapacho in einem Liter Wasser 5 Minuten bei geschlossenem Topfdeckel kochen. Danach den Topf vom Herd nehmen und den Tee weitere 15 Minuten ziehen lassen. Den Aufguss durch ein Sieb in eine Servierkanne umfüllen.
Lavandula angustifolia,
Echter Lavendel vom Mont Blanc aus Westfrankreich
Echter Lavendel zählt zur Familie der Lippenblütengewächse und wird seit jeher für seinen charakteristischen Duft geschätzt. Unser Echter Lavendel stammt aus hochgelegenen Kulturen am Mont Blanc in Westfrankreich, wo er auf Feldern in 1.000 bis 1.200 Metern Höhe angebaut wird. Durch das kühle Bergklima der alpinen Höhenlage wachsen die Pflanzen langsamer und entwickeln dadurch ein besonders feines und klares Aroma. Die getrockneten Blüten enthalten bis zu 3% ätherisches Öl und verströmen einen intensiven, charakteristischen feinwürzigen Duft. Aufgegossen entfaltet dieser Echte Lavendel einen aromatischen, leicht herben Geschmack. Die Blüten zeigen ein leuchtendes Blau und eignen sich sowohl für puren Kräutertee als auch als harmonische Ergänzung in Ihren eigenen Teemischungen oder als Gewürzkraut für die feine Küche.
Cymbopogon citratus,
Blätter und Stiele geschnitten
Die langen, frischen Blätter werden in Asien zur Herstellung von durstlöschenden Tees aufgebrüht. Das Lemongras (auch Zitronengras oder Citronella) wird gerne verwendet, um grüne Tees natürlich zu aromatisieren.
Tilia spec., Blüten geschnitten
Es liegt ein Hauch von Sommer in der Luft, wenn sich der lieblich-süße Duft der Lindenblüten entfaltet. Dieser klassische Kräutertee besticht durch sein mildes Aroma, das von einer dezenten Honignote getragen wird. Schon von Alters her wurden Lindenblüten wegen ihres angenehmen Geschmacks gesammelt und getrocknet. Vor allem Kinder mögen ihn, mit einem Löffelchen Lindenblütenhonig verfeinert, aufgrund seines sanft-süßlichen Charakters besonders gern als Heißgetränk. Im Sommer hingegen genießt man ihn gut gekühlt: Mit Eiswürfeln wird aus Lindenblütentee ein leckeres und kalorienarmes Erfrischungsgetränk. Diese traditionsreiche Kräuterteespezialität überzeugt durch ihre schlichte Eleganz und ihre natürliche, unaufdringliche Aromatik. Ein Tee wie ein leiser Sommerwind: zart, duftend und angenehm sanft.
Mentha spicata var. nana,
Nanaminze, Blattware (Blattkrüll)
Eine der feinsten Minzen für die Zubereitung von Minztee ist die Nanaminze, die ursprünglich aus dem Mittelmeerraum und Vorderasien stammt. Im deutschsprachigen Raum ist diese Minzart auch unter dem Namen „Krauseminze“ oder „Marokkanische Minze“ bekannt. Die Nana (arabisch: na'naa' = Minze) besitzt einen hohen Anteil ätherischer Öle. Im Gegensatz zur Pfefferminze enthält die Nana jedoch kaum oder wenig Menthol, wodurch sie überhaupt nicht als scharf empfunden wird. Sie schmeckt süßlich-würzig und wirkt sehr erfrischend. Den würzig-frischen Geschmack der Nanaminze kennen viele auch als „Spearmint“. Nana Minztee wird in Nordafrika traditionell mit sehr viel Zucker getrunken und gerne in Schwarztee oder Grüntee beigemischt, wie bei unserem Gunpowder-Minztee. Wir bieten unseren Nana Minztee als Blattware, sog. Blattkrüll, an. Blattware bzw. Blattkrüll verliert gegenüber gerebelten oder geschnittenen Blättern weniger von ätherischen Ölen und aktiven Inhaltsstoffen, da eine geringere Oberfläche dem Luftkontakt ausgesetzt ist. Dadurch bleibt die Qualität und Intensität des Aromas besonders lange erhalten.
Yerba Mate, Ilex paraguariensis,
Brasilien, geschnitten
Mate-Tee oder Yerba Mate ist naturbelassen, da die Mate-Pflanze, bzw. die Stechpalme, frei von Schädlingen ist und deshalb auch nicht mit Pflanzenschutzmitteln behandelt werden muss. Wer sich erst einmal auf das erfrischend-belebende Aroma des Mate-Tee eingestimmt hat, mag ihn nicht mehr missen. Nicht umsonst ist im Kaffeeland Brasilien nicht Kaffee das Nationalgetränk, sondern die ebenfalls koffeinhaltige Mate.
Melissa officinalis,
Blätter gerebelt
Die Melisse stammt ursprünglich aus dem östlichen Mittelmeergebiet, wird aber schon seit dem Mittelalter auch in mitteleuropäischen Kräutergärten angebaut. Benediktiner brachten die Zitronenmelisse in die Klöstergärten. Die Bezeichnung „Melisse“ leitet sich aus dem alt-griechischen Wort für Honigbiene (Melitta) ab, da Bienen von den Blüten der Pflanze regelrecht angezogen werden. Die Melissa officinalis verströmt beim Zerreiben durch die natürliche Kraft ihrer ätherischen Öle ein wunderbar erfrischendes, zitroniges Aroma und wird wegen dieses charakteristischen Duftes auch Zitronenmelisse genannt. Verwendet wird das frische, blühende Kraut von Juni bis August. Getrocknet kann der Melissentee das ganze Jahr über genossen werden. Ein heißer Melissentee, leicht mit Honig gesüßt und nach Belieben mit etwas Zitronensaft verfeinert – welches Tee-Erlebnis kann in seiner Einfachheit einzigartiger sein?
Aspalathus linearis,
Südafrika, long-cut
Bei unserem Rooibos-Tee handelt es sich um einen sehr aromatischen Rooibos im Langschnitt. Seine süß-fruchtige Note verdankt der Rooibos seinen natürlichen, zuckerähnlichen Inhaltsstoffen. Rooibos (eingedeutscht auch Rotbusch, Roibusch, Rooibusch) ist das Nationalgetränk Südafrikas und wird von den Südafrikanern auch als Massai-Tee bezeichnet. Da der Rooibos-Tee kein Koffein enthält, kann man ihn bedenkenlos in größeren Mengen genießen und ist auch für Kinder geeignet. Als Eisetee, mit Fruchtsäften oder Sirup gemischt, schmeckt er ebenfalls sehr lecker. Dies ist ein 100% reiner Rooibos und als solcher mit dem EU-Siegel „Geschützte Ursprungsbezeichnung“ gekennzeichnet.
Salvia officinalis,
Blätter und Blüten, gerebelt
Der Name „Salbei“ stammt vom lateinischen Wort „salvare“ für „heilen“. Salbei war bereits in der Antike bekannt und wurde im Mittelalter von Mönchen über die Alpen nach Nordeuropa gebracht. Seither erfreut sich Salbei nicht nur zum würzen von Speisen großer Beliebtheit, sondern auch aufgegossen als Salbeitee oder als würzig-erfrischende Zutat in Kräutertee-Mischungen.
Traditionelle Chai-Rezeptur mit Kakaobruch
Eine würzige, schokoladig-duftende Mischung aus Kakaobohnen und Kakaoschalen sowie einer klassischen Rezeptur traditioneller indisch-ayurvedischer Gewürze. Zusätzlich werden getrocknete Orangenschalen beigefügt, deren fruchtiges Aroma diesem fein-herben Gewürztee eine leichte Frische verleiht. Rezept für die Zubereitung eines Masala Chai Zerstoßen Sie ca. 20 Gramm des Schoko-Chai Gewürztee grob in einem Mörser (alternativ kann die gewünschte Menge Gewürz auch mit der flachen Seite eines Messers zerdrückt werden). Die zerstoßenen Gewürze in einen Topf geben und unter rühren bei mittlerer Temperatur anwärmen. Sobald der Gewürzduft in die Nase aufzusteigen beginnt, 500 ml kaltes Wasser und 500 ml kalte Milch (oder eine vegane Alternative) hinzugeben und die Wasser-Milch-Gewürz-Mischung aufkochen. Dabei immer schön rühren, damit die Milch nicht anbrennt. Bei geringer Hitze ca. 5 Minuten rührend köcheln lassen. Dann in die köchelnde Flüssigkeit ca. 2 - 3 EL eines kräftigen Assam Schwarztees (z. B. unseren Assam Dirial) und je nach Geschmack ca. 2 - 3 EL braunen Rohrzucker hinzufügen. Kurz weiterköcheln lassen, bis der Zucker gelöst ist. Den Topf vom Feuer nehmen und den Chai noch ca. 2 - 3 Minuten ziehen lassen. Den fertigen Chai in eine vorgewärmte Servierkanne oder in große Teegläser absieben. Mit der Menge der einzelnen Zutaten sowie den Zubereitungs- und Ziehzeiten können Sie nach Belieben experimentieren, da diese abhängig sind von Ihrem persönlichen Geschmack. Zutaten: Zimtstücke, Kakaobohnenstücke, Kakaoschalen, Orangenschalen, Sternanis, Ingwerstücke, rosa Pfeffer, Gewürznelke, schwarzer Pfeffer, Kardamom.Ohne zugesetztes Aroma
Aloysia citrodora,
grob geschnitten (Blattkrüll)
Die (Zitronen-) Verbene, auch Zitronenstrauch, Verveine oder „Wohlriechendes Eisenkraut“ genannt, stammt ursprünglich aus den subtropischen Regionen Südamerikas und wurde Ende des 18. Jahrhunderts nach Europa gebracht. Aus den intensiv duftenden Blättern lässt sich ein wunderbar aromatischer Haustee mit herb-zitronigem Aroma brühen. Der Verbene-Tee ist auch kalt getrunken aufgrund seines zitronigen Geschmacks angenehm erfrischend. Wir bieten unsere Zitronenverbene in besonders schöner, grob geschnittener Blattware (Blattkrüll) an. Blattkrüll verliert gegenüber gerebelten Blättern weniger von ätherischen Ölen, aktiven Inhaltsstoffen und Aromen, da eine geringere Oberfläche dem Luftkontakt ausgesetzt ist. Dadurch bleibt die Qualität und Intensität des Aromas besonders lange erhalten.